Im Mai 2011 haben die Städtischen Friedhöfe München der Bevölkerung eine Urnen-Anlage mit 230 Urnenplätzen auf dem Friedhof Obermenzing übergeben. Die schon bestehende Anlage für Urnengräber, die mit rund 130 Urnen belegt ist, wurde in diese neue Anlage integriert.
mehr...Der Neue Friedhof Wannsee im gleichnamigen Stadtteil zählt zwar zu den weniger bekannten Friedhöfen Berlins, er ist jedoch mit seinen originalen Einfriedungsmauern, seinem Portal und den aufwendig gestalteten Grabstätten eine historische Kostbarkeit und steht unter Denkmalschutz. Nachfolgend ein Streifzug.
mehr...Seit 1961 hat sich die Befestigung zwischen Grabstein und Fundament nicht geändert. So findet man auch heute immer noch Grabsteine auf Friedhöfen, die nicht nach den gültigen Richtlinien versetzt wurden. Dabei gibt es inzwischen sichere Methoden der Grabsteinbefestigung, bei deren Anwendung eine Unfallgefahr durch Umfallen und eine daraus resultierende Verletzung von Friedhofsnutzern ausgeschlossen werden kann, wie die nachfolgenden Ausführungen zeigen.
mehr...Die Bayerische Gartenakademie und die TBF Treuhandgesellschaft bayerischer Friedhofsgärtner mbH haben Ende 2011 den Arbeitskreis Friedhofsentwicklung & -gestaltung Bayern ins Leben gerufen. Sie sahen dringenden Handlungsbedarf, denn die gegenwärtige Verwaltungs- und Planungsarbeit auf den bayerischen Friedhöfen sei meist mehr vom Zufall geprägt, als dass ein erkennbares Planungs- und Entwicklungskonzept vorliege. Hinzu komme der Wandel in der Bevölkerung, die Sorge vor ausufernden Kosten und die Konkurrenz durch Alternativangebote. Mehr dazu in der Februar-Ausgabe der Friedhofskultur auf Seite 7.
mehr...Konservativ im Sinne der traditionellen Bestattungskultur behandelt dieses Buch alle relevanten Themen und Argumente rund um Sterben, Tod und Trauer, ohne sich jedoch Neuem zu verschließen. Alle Vorgänge am Ende des Lebens müssen für den Sterbenden/Verstorbenen ebenso wie für die Angehörigen, Freunde und Nachbarn in sich „stimmig sein“. So kann man statt der früher üblichen schwarzen Trauerkleidung als Alternative beispielsweise eine Trauerbrosche tragen, die signalisiert, dass man noch „in Trauer“ ist.
mehr...Seit mehreren Jahren führt die Gartenakademie Baden-Württemberg jeweils im November eine besonders auf Friedhofsverwalter ausgerichtete eintägige Veranstaltung durch. Am 23. November 2011 ging es in Karlsruhe-Grötzingen unter anderem um die TA Grabmal.
mehr...Auf dem Kreuzberger Jerusalemsfriedhof in Berlin soll ein Dokumentationszentrum für die Gräber der Familie Mendelssohn eingerichtet werden. Die Arbeiten in einer alten Kapelle auf dem Friedhof am Mehringdamm erfolgen 2012. Das bestätigten der Evangelische Friedhofsverband Berlin Stadtmitte und die Mendelssohn-Gesellschaft der Nachrichtenagentur dapd. Die Gesamtkosten liegen bei 880.000 Euro.
mehr...Der Tübinger Bergfriedhof hat seit Anfang November 2011 eine ansprechend gestaltete Rückzugsmöglichkeit für Hinterbliebene und Angehörige im Loungestil erhalten. Der zwischenzeitlich ausgediente ehemalige „Kranzraum“ (zum Aufstellen von Kränzen und Blumenspenden), welcher sich im 1969 errichteten Gebäudekomplex des Hauptfriedhofs zwischen der „Großen Trauerhalle“ und den Aufbahrungsräumen befindet, wurde zu einem Rückzugsraum für die nächsten Angehörigen umgestaltet.
mehr...Auf dem Friedhof Blankenese ist ein besonderer Ort entstanden, der die Bezeichnung „Andacht unter freiem Himmel“ trägt: Unter der schönsten und größten Eiche des Friedhofes, die ihre Krone wie ein Kathedralendach wölbt, sind drei verschieden große Steinzylinder zu ein Altarensemble aufgestellt. Jeder der drei Steinzylinder trägt ein Wort – ewig – endlich – sein. Davor laden steinerne Sitzgelegenheiten zum Verweilen, Ausruhen, Meditieren ein.
mehr...Faros Rathaus vergab Ende 2011 die Konzession für den Bau des ersten Krematoriums an der Algarve. Gebaut wird es beim neuen Friedhof von Faro in Penha. Nach Information der Zeitschrfit ESA („Entdecken Sie Algarve“) wurde das Projekt nach einer Ausschreibung an das Unternehmen Servilusa übertragen. Das Rathaus erhalte monatlich 1.500 Euro und zusätzlich sieben Prozent der Einnahmen.
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