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13. 10. 2016

Neuer Urnengarten in Oberbayern

Gärtnermeister Josef Holzer (Mitte links) und Bürgermeister Michael Müller (Mitte rechts) erinnerten an den langen und manchmal steinigen Entstehungsweg der neuen Urnenruhegemeinschaft. Foto: TBF

Im oberbayerischen Geretsried arbeiten Friedhofsgärtner und Steinmetze Hand in Hand. Sie haben eine gärtnergepflegte Ruhegemeinschaft auf dem Waldfriedhof geschaffen, die nun feierlich eröffnet wurde.

Gärtnergepflegte Ruhestätte statt Friedwald

Bereits vor vier Jahren hatten die Diskussionen um eine neue Ruhestätte begonnen. Zuerst sollte ein Friedwald entstehen. Josef Holzer, Friedhofsgärtnermeister und Vorsitzender des Bezirks Oberbayern im Bayerischen Gärtnerei-Verband, brachte daraufhin die Idee einer gärtnergepflegten Ruhegemeinschaft ins Spiel.

Im Zuge der Kommunalwahl 2014 wurde das Projekt nochmals vertagt. Nun allerdings haben die Gärtnerei Holzer, der Steinmetzbetrieb Hirschberger und die Stadt Geretsried das Projekt erfolgreich fertiggestellt. Das Herzstück der Ruhegemeinschaft bildet eine Stele, die von 18 Urnengräbern umgeben wird.

Treuhandgesellschaft bayerischer Friedhofsgärtner verwaltet Beiträge


Das gesamte Grabfeld wurde durch den Steinmetzbetrieb und die Gärtnerei in Vorleistung angelegt, die Stadt Geretsried übernahm den Wegebau. Die Grabpflegeverträge werden durch die Treuhandgesellschaft bayerischer Friedhofsgärtner verwaltet, die vereinbarten Beträge jährlich an die Gärtner ausgezahlt und die Ausführung der Arbeiten im Kundenauftrag kontrolliert und dokumentiert.

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