Individualität, Ästhetik und Außergewöhnliches sollen neue Gräberfeldgestaltungen auf den Kölner Friedhöfen bieten, informiert die Stadt Köln. Sie bietet auf Initiative der Kölner Friedhofsgärtner inzwischen Kooperationen mit fachlich qualifizierten Partnern für besonders gestaltete Grabfelder an. Die Flächen werden auf deren Kosten hergerichtet, das anschließende Belegungsrisiko trägt der Kooperationspartner, bei der Beisetzung erhält er den in der Nutzungsgebühr kalkulierten Pflegekostenanteil als Refinanzierung der Herstellungs- und Pflegekos-ten erstattet. Derzeit drei Euro pro Quadratmeter und Jahr.
Der Erwerb eines Nutzungsrechts ist an den Abschluss eines Dauerpflegevertrages von 25 Jahren mit dem Kooperationspartner gebunden. Die Grabpflege wird durch bestimmte und mit der Friedhofsverwaltung abgestimmte Standards für die Gräberfelder und Betriebe sichergestellt. Bewerber müssen unter anderem ein Gestaltungskonzept vorlegen, das sich durch neue gestalterische Elemente von traditionellen Gestaltungsformen abhebt, sich harmonisch in das Umfeld einpasst, gestalterische Belange des Denkmalschutzes berücksichtigt sowie einen durch einen Landschaftsarchitekten erarbeiteten Gestaltungsplan vorlegen. Und sie müssen Unternehmen benennen, die nach einer Genehmigung beauftragt werden sollen.
Diesen Beitrag kommentieren
Die Beiträge werden von der Redaktion geprüft und innerhalb der nächsten 24 Stunden freigeschaltet.
Wir bitten um Ihr Verständnis.