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07. 03. 2017

Badische Friedhofsgärtner mit Rekordbilanz

Wichtiges Geschäftsfeld: gärtnergepflegte Grabfelder wie hier auf dem Friedhof in Neckarau. Foto: Heiland/GBF

Mit einem kräftigen Zuwachs in der Dauergrabpflege hat die Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner das vergangene Geschäftsjahr abgeschlossen.

Badische Friedhofsgärtner kratzen erstmals an der 5.000er-Marke

4.980 neue Verträge wurden in diesem Bereich 2016 unterzeichnet – damit kratzt die Genossenschaft erstmals seit ihrer Gründung im Jahr 1964 an der 5.000er-Marke. Im Vergleich zum Vorjahr sind Badens Friedhofsgärtner ebenfalls im Plus: Gegenüber 4.605 neuen Dauergrabpflege-Verträgen in 2015 ist die Zahl der Neuabschlüsse im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent gestiegen.

Rund 16,7 Millionen Euro beträgt der Wert der hinzugekommenen Dauergrabpflege-Verträge, was gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015 eine Steigerung von 7,6 Prozent bedeutet. Sehen lassen kann sich auch die Zuwachsrate in den vergangenen zehn Jahren – um satte 67 Prozent ist die Zahl der Neuabschlüsse nach Angaben der Genossenschaft gewachsen.

Wunsch nach individuellem Erinnerungsort auf dem Friedhof bleibt

„Die Zahl der neu abgeschlossenen Dauergrabpflege-Verträge zeigt, dass sich die Menschen trotz vieler Bestattungsalternativen nach wie vor einen individuellen Erinnerungsort auf dem Friedhof wünschen und die Pflege dieses Ortes vertrauensvoll in die Hände der Friedhofsgärtner legen“, so Thorsten Baege, geschäftsführender Vorstand der Genossenschaft.

Bezogen auf die Gesamtzahl von rund 47.000 Bestattungen auf den badischen Friedhöfen, ist der Anteil der Dauergrabpflege inzwischen auf 10,6 Prozent gestiegen. Etwa jedes zehnte Grab wird also von einem Mitgliedsbetrieb der Genossenschaft Badischer Friedhofsgärtner vertraglich gepflegt.

Gärtnergepflegte Grabfelder als wichtiges Geschäftsfeld

Die Gründe für den positiven Trend in der Dauergrabpflege sieht die Genossenschaft in der engen Zusammenarbeit mit den kommunalen Friedhofsverwaltungen sowie der Entwicklung neuer bedarfsgerechter Bestattungsangebote. „Hier zählen zum Beispiel die gärtnergepflegten Grabfelder, die sich zu einem wichtigen Geschäftsfeld unserer Genossenschaft entwickelt haben“, so Baege.

Entsprechend planen die badischen Friedhofsgärtner, im laufenden Geschäftsjahr weitere gärtnergepflegte Grabfelder zu bauen und neue, nachhaltige Bestattungsangebote wie etwa interkulturelle Gemeinschaftsgräber für ausländische Mitbürger zu schaffen. Ebenfalls auf der Agenda für 2017 stehen die Qualitätssicherung im Bereich Dauergrabpflege sowie die Förderung der friedhofsgärtnerischen Ausbildung.

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