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30. 08. 2016

Kultur in Bewegung - Museumsnacht in Kassel

Auch das Folk-Trio Louis on the Run tritt bei der Kasseler Museumsnacht auf. Foto: louisontherun

Das Sepulkralmuseum in Kassel ist eines von über 40 Museen und Kultureinrichtungen, die sich am 3. September an der Museumsnacht 2016 beteiligen. Von 17 bis 1 Uhr gibt es ein vielseitiges Programm unter dem Motto „In Bewegung" mit rund 350 Einzelveranstaltungen, darunter Ausstellungen, geführte Rundgänge, Filme, Präsentationen, Performances, Tanz und Mitmach-Aktionen für Kinder.

Illuminierte Fassaden, gastronomische Inseln und Musik im Freien

Illuminierte Fassaden, gastronomische Inseln und Musik im Freien sorgen für die richtige Atmosphäre in der langen Spätsommernacht. Diese Museumsnacht wird die  letzte vor der Pause im documenta-Jahr 2017 sein einen der bedeutendsten Museumsstandort in Deutschlands ins rechte Licht rücken.

Programm im Museum für Sepulkralkultur

  • 17.00 – 20.00 Uhr Forscherspiel für Kinder – Motto: In Bewegung
  • 17.00–20.00 Uhr Maskenworkshop

Führungen durch die Dauerausstellung und die Sonderausstellung (Dauer ca. 20 Minuten)

  • 17 Uhr: Eins, Zwei, Wechselschritt! Wenn der Tod tanzt. Ulrike Neurath, Kustodin
  • 18 Uhr: Spurensuche. Rundgang durch die Sonderausstellung. Kommissarischer Leiter Gerold Eppler
  • 18.45 Uhr: Eins, Zwei, Wechselschritt! Wenn der Tod tanzt. Ulrike Neurath, Kustodin
  • 19 Uhr: Spurensuche. Rundgang durch die Sonderausstellung. Kommissarischer Leiter Gerold Eppler
  • 19:45 Uhr: Eins, Zwei, Wechselschritt! Wenn der Tod tanzt. Ulrike Neurath, Kustodin

Abendprogramm

20.30 Uhr | 21.30 Uhr | 23.00 Uhr jeweils 10 Minuten

Tanz-Performance:
miroloi (Das Klagelied) von und mit Evangelos Poulinas "miroloi" ist eine Studie über das Wehklagen. Evangelos Poulinas ließ sich bei dieser Performance von verschiedenen Ritualen, die mit Bestattung und Tod verbunden sind, inspirieren. Er bezieht sich dabei auf Rituale, die das Leben nach dem Tod zelebrieren als auch auf Rituale des Wehklagens. Seine Performance ist ein Versuch, Themen wie Zerbrechlichkeit, Mensch-sein und Verlust anzusprechen. Den Verlust des Selbst als auch den Verlust eines geliebten Menschen.

Zu seiner Biografie:
Tänzer Evangelos Poulinas aus Griechenland Evangelos Poulinas schloss 2004 sein Masterstudium in Choreografie an der New York University. Nach Teilnahme an mehreren Festivals weltweit kam er 2007 als Gasttänzer an das Staatstheater Kassel und wirkt seitdem in den verschiedensten Choreografien mit. Poulinas wohnt in Kassel und arbeitet als freischaffender Choreograf, Tänzer und Tanzlehrer.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Tanzjahres 2016

21.00  | 22.00 | 24.00 Uhr jeweils 20 Minuten Louis on the Run – Kasseler Folk-Trio

Drei Stimmen, Melodien, die ins Ohr gehen und Songs, die bewegen – Damit konnte sich das Trio Louis on the run schon ein kleine, aber feine Fangemeinde aufbauen. Die Neo-Folk Gruppe hat ihren ganz eigenen Sound, der Elemente aus dem traditionellen Folk und Blues mit moderner Singer/Songwriter-Musik verbindet.

Mumford and Sons und Ben Howard zählen ebenso zu ihren Einflüssen wie Fleetwood Mac und Fairport Convention.

Essen und Trinken 17.00 – 24.00 Uhr von Monika Schick und Mats Martinsohn von der Science Lounge
Die Museumsnacht wird unterstützt vom Kulturamt der Stadt Kassel

Sonderausstellung ECHOS

Elf künstlerische Positionen aus der Kunsthochschule Kassel 10. Juli – 11. September 2016

„Was wir die Wirklichkeit nennen, ist eine bestimmte Beziehung zwischen Empfindungen und Erinnerungen, die uns gleichzeitig umgeben.“  Marcel Proust

Für die Ausstellung ECHOS hat das Museum für Sepulkralkultur in Kooperation mit der Galerie Coucou elf künstlerische Positionen aus der Kunsthochschule Kassel ausgewählt. Die Sichtung der Arbeiten ließ einen direkten Bezug der künstlerischen Auseinandersetzung zu den Kernfragen des Museums erkennen insbesondere mit dem Fokus auf die Themen Sterben und Erinnern.

Kunstwerke arbeiten mit dem Unvermeidlichen

Alle Kunstwerke arbeiten auf je individuelle Weise mit dem Unvermeidlichen, das wir aus unserem alltäglichen Erleben verbannt haben und rücken die Thematik des Museums für Sepulkralkultur in neue Blickwinkel.

In der Ausstellung vertreten sind: Valeria Abendroth, Caroline Bernhardt, Paul Diestel, Dominic Fey, Leonie Liora Fischer, Julia-Johanna Geiß, Thilo Jenssen, Silke kleine Kalvelage, Marina Rengel Lucena, Erik Schäfer und Clara Winter.

Kuratiert von Michael Göbel, Milen Krastev und Jutta Lange

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