Die Website für das gesamte Friedhofswesen.
22. 08. 2012

Zehn Jahre Wiedereröffnung Tübinger Stadtfriedhof

Der obere Bereich mit vielen Laubgehölzen, hier eine Weg begleitende Birkenreihe.

Die denkmalgeschützte letzte Ruhestätte von Hölderlin, Uhland, Silcher & Co. auf dem Tübinger Stadtfriedhof ist seit 2002 wieder als allgemeiner Bestattungsplatz geöffnet. Der nachfolgende Beitrag beschreibt die Vorgehensweise und die Auswirkungen.

Alte, historische Friedhöfe sind für Besucher besonders reizvoll. Anziehend wirkt auf den Betrachter vor allem das Zusammenspiel von Natur und Kultur, vermittelt durch den oft parkähnlichen, alten Baumbestand und die Grabdenkmäler der scheinbar greifbaren Vergangenheit, welche von Patina überzogen sind und einen fast verwunschenen Eindruck auf den Betrachter machen.

Als der Tübinger Stadtfriedhof vor etwas mehr als 182 Jahren als Nachfolger des ebenfalls vor den Stadttoren gelegenen „Ammerkirchhofs“ eröffnet wurde, ahnte noch niemand von seiner wechselvollen und bewegten Geschichte, die mit diesem Kapitel in der Tübinger Friedhofs- und Bestattungsgeschichte aufgeschlagen werden sollte.

Erste Anzeichen des Verfalls und sogar Schändungen seit der Schließung im Jahr 1968 ließen viele Freunde des Stadtfriedhofs aufmerksam werden. Im Laufe der Jahre wurde der Druck aus der Bevölkerung, auch des Schwäbischen Heimatbundes, für eine Wiedereröffnung des Stadtfriedhofs immer größer, bis sie schließlich in Angriff genommen wurde. Lesen Sie mehr dazu in der August-Ausgabe der Friedhofskultur ab Seite 13.

Diesen Beitrag
  • weiterleiten
  • drucken

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!
 Website: plehn media
© 2017 Haymarket Media GmbH - Alle Rechte vorbehalten -